Hirnwäscher – Wie gefährlich ist Scientology? (Teil 2 von 5)

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Film von Tilman Jens “Kritiker sind Verbrecher” hat Scientology-Gründer Ron Hubbard gesagt. Wer dem Verein, der sich Kirche nennt, in die Quere kommt, wird an den Pranger gestellt, dem drohen – wie es in einem internen Kommando-Papier der Bewegung heißt – “geräuschvolle Ermittlungen” durch eine Spezialeinheit der Scientologen: Befragungen bei Freunden und Nachbarn: “Du betonst immer wieder, dass du bereits einige erstaunliche Tatsachen beisammen hast … es macht nichts aus, wenn du nicht viele Informationen erhältst. Sei nur geräuschvoll – es funktioniert ganz fantastisch.” Ein aktueller Fall aus Florida zeigt, wie ein Scientology-Kritiker mit System in den Selbstmord getrieben wurde. Auch in Deutschland hat sich die Organisation mit Stammsitz Los Angeles längst breitgemacht. Das System ist weit verzweigt, aufgegliedert in Organisationen mit zumeist harmlos klingenden Namen: “Narconon” – ein Verein, der vorgibt, Drogenmissbrauch zu bekämpfen. “Criminon” verspricht die Läuterung von Kriminellen, “Professionelles Lernen” lockt mit Nachhilfe-Unterricht. Die resolute Sekten-Kritikerin Ursula Caberta, Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology in Hamburg (der bislang einzigen staatlichen Beratungsstelle dieser Art), weiß aus jahrelanger Erfahrung, was hinter diesen vermeintlich unverfänglichen Angeboten steht: ökonomischer Wachstum und Machterweiterung der Bewegung. Insider und Aussteiger weltweit, Menschen ohne Angst, beschreiben den Alltag von Scientolgy: von den

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